„Glockenkrieger“ werden jene genannt, die das Markeisen der Glocke tragen. Die Taris Amalcyn war die letzte Trägerin des Markgoldes, aber sie starb beim Tarissturz, womit die lange Reihe ehrenhafter Taris Glockenmeister:innen endete.
Vor dem Krieg war das glockenförmige Markeisen dieses Stils im Stamm Taris weit verbreitet. In friedlichen Zeiten ließ man den Schlägel der Glocke freischwingen, was beim Training oder bei Zweikämpfen für eine konstante Geräuschkulisse sorgte. In Kriegszeiten umwickelte man den Schlägel, unterdrückte so die Geräusche und signalisierte Kampfbereitschaft. Manche Glockenkrieger:innen bevorzugten es aber, bei Überfällen auf andere Hallen (v.a. Rigvar), wenn die Glocken ertönen konnten, um den Gegner zu verunsichern und um Überlegenheit zu demonstrieren. Als Waffen benutzen Glockenkrieger:innen Schwerter, manchmal durch eine zweite Klingenwaffe oder einen Schild ergänzt. Auch wenn der Stil viele Kämpfer:innen hervorgebracht hat, war er im Grundsatz auf Einzelkämpfer:innen oder maximal den Kampf zu zweit ausgelegt. Individuelle Fähigkeiten spielen eine große Rolle. So mancher sagt, dies sei der Grund, warum es heute kaum noch jemanden gibt, der dieses Markeisen trägt – ohne Nehmermagie und magische Rüstungen und Waffen sei er nicht effektiv genug. Aber in Wahrheit gibt es einfach kaum mehr Nehmer, und die Glocke ist selten das erste Markeisen eines Kämpfers oder einer Kämpferin.