Ähnlich einer Meisterprüfung im Handwerk wurde die Prüfung früher meist bei der Königin oder dem König des eigenen Stammes gefordert. Allerdings sind und waren Meister der Kriegskunst seltener als Handwerksmeister. Die Prüfung wurde von der Königin in Absprache mit anderen Meisterinnen und Meistern gestellt. Wurde sie bestanden, suchte sich der neue Meister ein Zeichen aus, welches er oder sie als Markgold führen wollte. Dies durfte auch ein bestehendes Zeichen sein, wenn der letzte Träger des Markgoldes verstorben war, oder zu alt, um noch zu lehren. Beim nächsten Sommertreffen in Walsa demonstrierte der neue Meister wie der neue Kampfstil aus den Markeisen, welche er oder sie trug, entstanden war. Auf diese Art und Weise wurde der neue Stil bekannt gemacht.
Mit dem Markgold begründete der Meister/die Meisterin eine neue Schule oder Richtung der Kriegskunst. Alle, die bei ihnen lernten, trugen nach bestehen der Markeisenprüfung eine Kopie des Markgoldes als Markeisen.
Da es keine Königinnen mehr gibt, keine Meister oder Meisterinnen der Kriegskunst mehr, und Walsa gefallen ist, ist dies seit 14 Jahren nicht mehr passiert und keine Meister:innen mehr bekannt.
Eine Liste aller bekannten Markgold und Stile findet sich unter Markeisen und Kriegshandwerk.